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Bischofsbesuch beim Talentschuppen

Der Aktionstag "Talentschuppen" war auch in diesem Jahr wieder ein Meilenstein für Kids, die sich auf dem Weg zur Firmung befinden. Ob beim Tanz, beim Theaterspiel oder beim Malen konnten sie sich ausprobieren und Talente bei sich entdecken, die sie vorher vielleicht noch gar nicht gekannt hatten. Höhepunkt war in diesem Jahr sicherlich der Besuch des Weihbischofs Ulrich Boom, der sich den Fragen der jungen Christen stellte. Sie waren nicht nur interessiert daran, was er so im Fernsehen sieht (für alle, die es wissen wollen: Tatort ist hoch im Kurs), sie interessierten sich für seine Reisen, seine Aufgaben, für seine Motivation und vieles mehr. Der Weihbischof wünschte den jungen Menschen, dass sie ihre Beziehung zu Jesus pflegen können.

 
Firmwochenende am Schwanberg

Neu war nicht nur die Umgebenung, sondern auch das ganze Konzept des Firmwochendes am Schwanberg für die Firmlinge aus Heilig Geist, Sankt Kilian, Sankt Anton und Maria Hilf. 37 junge Menschen wagten dabei die Reise zu sich selbst, zu Gott und zum Nächsten. Auf Perlensuche im eigenen Lebens- und Glaubensschatz wurde so mancher auch fündig. Aber es ging nicht nur besinnlich zu. Bei der Liveshow "Schlagt den Star" war der Nerven- und Lachmuskelkitzel deutlich zu spüren. Mit einem Stationengottesdienst mit Stefan Redelberger beschlossen wir den wichtigen Schritt in Richtung Firmung. Mehr Bilder gibt es in der Galerie

 
Oberbürgermeister Remelè auf dem "hot seat"

"Was bedeutet Ihnen ihr christlicher Glauben als Oberbürgermeister?" Das war nur eine der vielen Fragen, die die jugendlichen FirmbewerberInnen Renate Schweizer und Carina Schweizer den Oberbürgermeister Remelè auf dem heißen Stuhl stellten. "Nachdem es der christliche Glaube nahe legt, dass man in jedem Menschen ein Abbild Gottes sieht", so meinte der Oberbürgermeister, "versuche ich jeden Menschen in seiner Würde ernst zu nehmen!" Er räumte auch ein, dass er hinter diesem Anspruch immer wieder zurück bliebe, dass er aber trotzdem so lebt, dass er sich einmal vor Gottes Gericht verantworten könne. Gekonnt interviewten die Jugendlichen den Oberbürgermeister auch zu seiner Jugend, zu seinem Verhältnis zu Schweinfurt, zu ihren Anliegen, was Sportplätze betrifft und sie äußerten den Wunsch, im Silvaner jugendgemäße Preise zu bekommen. Unterm Strich waren es kurzweilige 90 Minuten in denen auch Schweinfurt als Lebensraum für Jugendliche in einem neuen Licht erschien.

 

 
start up

Mit einem Warmstart begann der Firmkurs 2011 / 12 in Peter und Paul. Ca. 65 Jugendliche machen sich auf den Weg, bis zur Firmung ihren Glauben besser kennen zu lernen und sich mit Themen des Lebens zu beschäftigen. Hier sind sie dabei, sich auch beim Kugellagerspiel gegenseitig kennen zu lernen, um auch die katholischen Jugendlichen aus anderen Gemeinden wahr zu nehmen und bei einem speeddate ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu bekommen.

 
Anti -Aggro-Tag

Wut, Aggression, Gewalt gehören nicht nur zum täglichen Fernsehkonsum, sondern sind auch oft Realität, der man sich im Pausenhof, auf der Straße oder sogar zu Hause stellen muss. Wie geht eigentlich Jesus - der "Friednesfürst" - mit Gewalt und Aggression um? Beim Anti Aggro Tag haben sich Jugendliche bei Jesus abgeschaut, wie es gehen kann, sie haben sich mit ihren eigenen Gefühlen von Wut und Aggression beschäftigt und haben schließlich geübt, wie ein verantworteter Um gang mit Gewalt und Wut anderer aussehen kann. Weitere Bilder gibt es in der Gallerie.

 
Firmung 2011 mit Bischof Paul Werner

Am Sonntag, den 3. Juli war es so weit. 43 Jugendliche aus Schweinfurt haben sich entschlossen, zu ihrem Glauben zu stehen und sich dafür in der Firmung stärken zu lassen. Bischof Paul Werner Scheele erzählte in seiner Predigt von seinen Erlebnissen als junger Mensch im Gebirge und im Gletscher. Die Erfahrung, Teil einer Seilschaft zu sein, Vertrauen in eine Gruppe von Menschen aufbringen zu müssen und zu dürfen und selbst sich einzubringen, um weiter zu kommen, übertrug er auf den Glaubensweg. Ein Mensch, der ein Problem im Betrieb hat, ruft nicht beim Bischof oder Papst an. Er hat einen gefirmten Kollegen an der Seite, der ihm ein offenes Ohr leiht. Der Bischof ermutigte die Jugendlichen dazu, vom Geist bewegt, offen zu sein für die Nöte der Menschen und darauf zu reagieren. Symbolisch dafür, dass sich die Firmbewerber in die Weitergabe der frohen Botschaft einreihen wollen, bildeten sie vor dem Evangelium eine Kette und reichten das Evangeliar weiter bis zum Diakon, der die Seligpreisungen verlas. Frisch gefirmt brachten einige Firmlinge ihre Bitten vor Gott für Menschen, die vielleicht darauf warten, Unterstützung von einer guten Gemeinschaft zu erfahren.

 

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